Ausländische Autofahrer zahlen in der Schweiz mehr

In der Schweiz leben rund 2,5 Millionen Ausländer. Warum diese Gruppe von Verbraucher, die auch gerne Auto fährt oder fahren muss, ausnutzen und ein bisschen schröpfen und dabei bei der eigenen Bevölkerung punkten. Die ausländischen Autofahrer zahlen in der Schweiz grundsätzlich mehr Geld in die Autoversicherung ein. Dabei sind sie keine schlechteren Autofahrer. Doch das wird ihnen einfach mal unterstellt. Die Autoversicherer verstecken sich auf Nachfrage gerne hinter der Versicherungsmathematik und geben auch andere teils doch sehr fadenscheinige Gründe an, warum gerade die Osteuropäer in der Schweiz viel mehr zahlen. Die deutschen Einwohner der Schweiz sind davon nicht mal so betroffen, ebenso wenig wie die Österreicher. Ist es wirklich ein Mentalitätsproblem, das auch die Versicherungen in der Schweiz mit den Ausländern haben? Oder steckt dahinter mehr – Nationalismus und Rassenhass?

Foto: Joujou  / pixelio.de
Foto: Joujou / pixelio.de

Die Frage nach dem Warum?

Statistisch gesehen verursachen ausländische Einwohner der Schweiz nicht mehr und nicht weniger Unfälle auf den Schweizer Straßen, als die Schweizer auch. Wollen die Versicherungen den Schweizern hier einen Vorteil verschaffen. Von Gesetzeswegen ist in der Schweiz alles abgesegnet – oder man schweigt dazu? Es ist schon ein Rätsel, warum die Versicherungsprämien für die ausländischen Autofahrer sehr viel höher sind als für die Schweizer. Wie rassistisch die Schweizer offenbar sind, das zeigte sich aber in der letzten landesweiten Volksabstimmung. Hier ging es um den Zuzug auch von EU-Bürgern. Eine Obergrenze von 80.000 pro Jahr – das ist nun das was die Regierung umsetzen muss. Doch das könnte sogar der Schweizer Wirtschaft ein bisschen schaden!