Autobranche in Großbritannien am Scheideweg?

In Großbritannien wird zurzeit alles teurer, insbesondere auch die Fahrzeug Versicherung und auch alle anderen Lebenshaltungskosten. Und das ist auch für die Autoindustrie des Landes kein gutes Omen. Die Austrittsverhandlungen aus der EU führen dazu, dass die Verbraucher zunehmend nervös werden. Zwar kaufte man noch 2016 jede Menge Autos. Doch so langsam wird der Autokauf in Großbritannien zu teuer. Denn mit dem steigenden Euro und dem sinkenden Pfund, wird der Erwerbe teurer und auch alles andere. Viele Briten haben ja gegen den Brexit gestimmt – vor allem die jungen Wähler. Denn sie sahen die Folgen kommen, die sie nun so langsam überrollen. Die älteren Wähler indes sahen nur das Thema Zuwanderung, das von den Populisten im Wahlkampf hochgehoben wurde. Die Folgen des Brexit für jeden Einzelnen jedoch – darüber gab man keine Auskunft im Wahlkampf.

Foto: Thommy Weiss  / pixelio.de
Foto: Thommy Weiss / pixelio.de

Kaufrausch der Festland-Europäer

Während die Briten inzwischen jeden Cent horten, geben die Festland-Europäer den Euro mit vollen Händen aus in Großbritannien. Sie kaufen nämlich Autos dafür. Und zwar die der Luxusmarken. Und das nicht nur Neuwagen, sondern auch viele Gebrauchte. Diese werden dann außer Landes geschafft. Viele Auto-Liebhaber sprechen schon von einem Ausverkauft der Wagen der Luxusklasse. Das ist auch der zweite Fehler den die Briten begannen haben neben dem Votum für den Brexit: Sie bauen vor allem Luxuswagen. Die einfachen Autos müssen die Briten teils auch importieren. Und das kann künftig teuer werden, wenn man sich nicht einigt bei den Austrittsverhandlungen. Es ist hier praktisch ein Geben und ein Nehmen.