Autoversicherung für Senioren auch teuer

Bis man das Rentenalter erreicht hat, hat man normalerweise seine Prozentsätze bei der Schadenfreiheitsklasse der Autoversicherung weit heruntergefahren. Denn nur wenige bauen jährlich einen Unfall. Mit den Jahren aber steigen die Beiträge für die Autoversicherung wieder. Das ist vielen Senioren unklar und sie fragen sich, warum sie so behutsam früher gefahren waren. Das die Beiträge für Senioren für die Autoversicherung wieder steigen hat aber seinen Grund – und zwar einen statistischen. Die meisten Unfälle werden heute nämlich von Senioren und von jungen Fahrern gebaut. Und damit sind vor allem Unfälle gemeint, die sehr hohe Sachschäden haben und auch Personenschäden. Gefährliche Unternehmungen wie längere Fahrten sollten Senioren daher nur noch unternehmen, wenn sie auch wirklich körperlich fit sind.

Foto: Benjamin Klack  / pixelio.de
Foto: Benjamin Klack / pixelio.de

Hände weg vom Auto bei gesundheitlichen Problemen

Die Politik in Deutschland hat sich leider noch nicht dazu durchringen können, dass man einen algemeinen Gesundheitstest für ältere Menschen ansetzt, die ab einem bestimmten Alter Auto fahren möchten. In einigen anderen Ländern ist dies bereits der Fall. Doch jeder kann sich natürlich einer freiwilligen Kontrolle der Gesundheit unterziehen, muss dies aber meist aus eigener Tasche zahlen. Dabei würde dem Gesundheitssystem jede Menge Geld gespart werden, wenn es noch mehr ältere Menschen gibt, die sich regelmäßig durchchecken lassen. Es ist dabei unverantwortlich, dass man auf die Straße geht mit dem Auto, wenn man weiß, dass man Herzprobleme hat und kurz vor einem Herzinfarkt steht. Das Auto wird damit zu einer tödlichen Waffe, und zwar nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer.