Autoversicherung in der Schweiz für Ausländer sehr teuer

Rund 2,5 Millionen Ausländer leben in der Schweiz. Das ist ein beachtlicher Anteil von fast 25 Prozent in dieser kleinen Alpenrepublik. Viele dieser Ausländer leben nicht nur in der Schweiz, sondern arbeiten auch dort, und zwar meist im Auftrag von ausländischen Firmen, für die sie auch schon in ihrer eigentlichen Heimat gearbeitet haben. Es gibt natürlich auch Auswanderer, die Deutschland oder einem anderen Land der Welt den Rücken gekehrt haben und hier auch ein Auto besitzen. Entsprechend benötigen sie auch eine Autoversicherung Schweiz. Denn die Haftpflicht ist zumindest in der Schweiz wie auch in Deutschland Pflicht. Doch leider ist festzustellen, dass Ausländer in Sachen Autoversicherungsprämie doch wie Menschen Zweiter Klasse behandelt werden. Denn die Versicherungsprämie ist sehr hoch für Ausländer!

Foto: Benjamin Klack  / pixelio.de
Foto: Benjamin Klack / pixelio.de

Versicherungsmathematik oder Rassismus?

Viele Ausländer fragen sich inzwischen, ob es wirklich Nationalismus ist, das die Versicherungen vorantreibt für Ausländer solche hohen Prämien zu benennen oder doch Rassismus. Dass auch die Schweiz nicht ganz frei davon ist, äußert sich immer wieder. So verlangte eine Partei in einem Kantonsparlament zum Beispiel, dass die Kriminalstatistik doch besser mal nach Nationalitäten aufgesplittet werden sollte bzw. danach ob Nicht-Schweizer oder Schweizer die Straftaten begehen würden. Dies stieß allerdings auf Ablehnung. Offener Rassismus wie in Deutschland wird in der Schweiz allerdings nur selten betrieben. Die Ungleichbehandlung von Ausländern geschieht vielmehr schon auf staatlicher Ebene.Denn die Versicherungen, so scheint es, sind von dort gelenkt. Offiziell versteckt man sich aber hinter der Versicherungsmathematik.

Volksabstimmung zeigte wahres Gesicht der Schweizer

Volksabstimmungen sind in der Schweiz zwar üblich. Doch keine erregte so großes Aufsehen, wie die 2015, wobei nun beschlossen werden muss, dass es eine Obergrenze für den Zuzug auch von EU-Bürgern geben wird. Dies könnte zwangsläufig auch früher oder später die Unternehmen treffen, die auf ihre eigenen im Ausland ansässigen Mitarbeiter setzen und nicht auf Schweizer Fachkräfte. Dabei hat die Schweiz das Problem, dass im Land regelrechter Fachkräftemangel herrscht. Ob das nicht letztlich der Wirtschaft der Schweiz schaden könnte? Man wird sehen… Noch ist darüber nicht das letzte Wort bei der Regierung gefallen. Doch wie in Großbritannien beim Brexit muss der Wille des Volkes umgesetzt werden.