Trinken auf Mauritius

Wer nach Mauritius fliegt, sollte seine Erfahrungen zum Thema Trinken über Bord werfen, denn hier schmeckt alles ein wenig anders. Das merkten meine Freundin und ich schnell nach unserer Ankunft. Natürlich gibt es auch Cola, Fanta und Sprite in Automaten am Flughafen, aber danach sieht man sie nur noch sehr selten. Wer auf Mauritius Bier trinken will, darf es natürlich nicht mit unserem Bier zu Hause vergleichen. Geschmacklich gibt es einen Unterschied, aber man kann es schon trinken. Auf Mauritius direkt werden ganze drei Sorten Bier gebraut. Das Phoenix und das Black Eagle entsprechen einem Pils und das Blue Marlin ist ein eher schwaches Starkbier Mauritius ist aber auch eher bekannt für seinen Wein. Der Local Wine wird direkt auf der Insel produziert. Die Trauben werden zwar importiert, aber auf Mauritius wird dann Wein daraus hergestellt. Wirklich gut ist der afrikanische Wein, der importiert wird und den man überall auf Mauritius bekommt. Er ist wirklich lecker. Wenn man unterwegs ist, kann man an jedem Kiosk Rum kaufen. Vor Ort am Kiosk werden damit Getränke gemixt, die man dann sofort am Straßenrand verzehren darf.

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Foto: AlexSky / pixabay

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Essen im Restaurant – Mauritius

Wer Ferien in Mauritius macht, kann auch ab und zu einmal ein wenig Heimweh haben. Braucht man aber nicht, denn gerade wenn man sich in den großen Ballungsgebieten der Touristenzentren befindet, kann man dem Heimweh ganz leicht entgehen. Man muss einfach nur ins Café Müller auf einen Kaffee und einen Kuchen gehen und hat hier absolute Hausmannskost. Danach möchte man ganz schnell wieder nach Mauritius. Nicht, dass das Café schlecht wäre oder so, aber wer im Urlaub ist, möchte doch eher etwas Ausgefallenes essen, was er noch nicht kennt. Wenn aber das Heimweh länger anhält, dann geht man eben abends einmal im Wiener Walzer essen. Er befindet sich in Pamplemousses und lohnt sich absolut, wenn man mal keine Lust mehr auf indisches, kreolisches, oder chinesisches hat. Im Wiener Walzer gibt es guten Kaffee, reichhaltige Torten und Schnitzel so weit das Auge reicht. Wer Abwechslung braucht, guckt einfach hier hinein. Genauso kann man aber auch wunderbar woanders essen gehen. Das bekannte Essen kann man schließlich immer haben und das Unbekannte nicht, also war uns klar, dass wir das Unbekannte wählen, auch wenn meine Freundin und ich ab und zu einen Kuchen im Café Müller gegessen haben.

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Foto: EuniceR / pixabay

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Schnorcheln vor Anse Volbert

Vor kurzem war ich mit meinem Freund auf den Seychellen. Wir wollten nicht auf einer Insel leben und so haben wir uns dazu entschieden, in einem Boot unsere Tage vor Ort zu verbringen. Wir haben beide einen Bootsführerschein und so konnten wir uns mit dem Fahren abwechseln. Oftmals sind wir aber auch 2 bis 3 Tage an einer Insel geblieben und haben daran geankert. Ich fand die Idee super und es hat uns sehr viel Spaß gemacht, dort zu sein. Vom Boot kann man direkt ins Wasser springen und das Kühle nass genießen. Schön ist auch der Blick auf die Insel. Oft haben wir uns kleine Inseln ausgesucht, weil die nicht so von Touristen überlaufen sind und außerdem kann man sich dann einfach mehr treiben lassen. Schön fand ich die kleine Insel Anse Volbert, die vor Praslin liegt. Zwar können hier die Touristen mit einem Boot selbst übersetzen, denn die Insel ist nur 1 km entfernt, aber viele machen es nicht. Anse Volbert hat nämlich nicht so viel zu bieten. Gut bewachsen ist die Insel nicht und groß auch nicht, also ist es reine Geldmacherei, wenn man dort hinüber geht. Das Einzige, was sich bei dieser Insel wirklich unheimlich lohnt, ist das Tauchen und Schnorcheln.

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Foto: SCAPIN / pixabay

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„Klippen“-Strand auf Madeira

Nachdem wir am Vortag erst einmal den Pico Ruivo, den höchsten Berg auf Madeira, bestiegen hatten, hatten wir einen üblen Muskelkater. Wir waren zwar mit einer Wandergruppe unterwegs, aber bisher waren wir nur mäßig Wandern gewesen und die Wanderung auf den Pico Ruivo, obwohl sie nur eine Stunde hoch und wieder runter ging, hat es uns irgendwie angetan. Ich habe seit langem nicht so einen starken Muskelkater gehabt, deswegen haben wir uns an diesem Tag nur ausgeruht. Unser Hotel war so gelegen, dass wir einen Strand in der Nähe hatten und die sind auf Madeira wirklich ein wenig rar gesät. Wenn man Glück hat, ist einer in der Nähe, aber meist sind sie doch weit weg. Es gibt aber eine ganz tolle Alternative und zwar haben die meisten Hotels ihren eigenen, kleinen Schwimmplatz in Stein gehauen. Die meiste Hotels stehen nämlich oben auf einer Klippe und da kann man dann natürlich nicht schwimmen gehen.

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Foto: FF16 / pixabay

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Kleine Inseln auf den Seychellen

Als ich zusammen mit meinem Freund zu unseren Ferien Seychellen aufgebrochen bin, haben wir uns ein Boot gemietet, in dem wir leben würden. Wir wollten uns nicht an eine Insel binden und dort in einem Hotel leben. Wir wollten lieber etwas erleben und so hatten wir uns dazu entschieden, ein Boot zu nehmen, auf dem wir leben könnten und mit dem wir von einer Insel zur anderen Insel auf den Seychellen schippern würden, um uns alles anzuschauen. Wir beide langweilen uns nämlich recht schnell, wenn wir nicht jeden Tag etwas anderes machen und so erschien uns die Idee für sehr sinnvoll. Gelandet sind wir natürlich wie alle anderen Touristen auch auf Mahé, nur dass wir dann eben nicht in einem Hotel untergekommen sind, sondern am Hafen unser Boot abgeholt haben und schon konnte es losgehen. Am ersten Abend waren wir auf Mahé, aber die nächsten Tage sind wir quer durch die Gegend gefahren. Wir waren als erstes bei Praslin zwei Tage und sind dort Wandern gegangen.

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Foto: SCAPIN / pixabay

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Wenig Trubel auf den Seychellen

Als meine Freundin und ich auf den Seychellen angekommen sind, haben wir eine Nacht auf Mahé verbracht. Wir waren zu spät angereist und so passiert die Verteilung auf die anderen Inseln erst am nächsten Tag. Schlimm war das nicht, denn so konnten wir uns noch die Hauptinsel der Seychellen ein wenig anschauen und einen ersten Eindruck bekomme. Ehrlich gesagt, war ich ganz froh, dass wir uns nicht für Mahé entschieden hatten, denn hier gibt es wirklich viele Touristen. Sie tummeln sich in den Lokalen, beim Shoppen und bei den Sehenswürdigkeiten. Die Strände sind natürlich auch voll und ich finde generell, dass die Insel nicht mehr so viel Charme hat, wie sie es haben könnte. Sie ist recht zugebaut, deswegen hat es mir irgendwie nicht so gut gefallen. Bei den Inseln auf den Seychellen denkt man sich, dass sie recht wenig bebaut sind, es Urwald gibt und lange Strände oder kleine Buchten. Natürlich gibt es kleine Buchten, aber viele davon gibt es auch nicht, auch wenn Mahé angeblich die ganzen Traumstrände hat. Ganz so schlimm, wie ich es gerade darstelle, war es natürlich nicht, aber ich fand unsere kleine Insel einfach schöner.

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Foto: werner22brigitte / pixabay

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Pico Ruivo & das Dorf Santana (Madeira)

Mit meiner Freundin holte ich mir Angebote für die Insel Madeira ein. Wir wollten dort gern Wandern gehen und haben uns im Vorfeld aber erst einmal so richtig informiert. Man kauft schließlich nicht die Katze im Sack. Schnell haben wir gemerkt, dass es vielleicht sinnvoll ist, sich einer Reisegruppe anzuschließen, denn wenn man alleine die ganze Punkte abreisen möchte, kann das ganz schön teuer werden. Das wollten wir natürlich nicht und so haben wir uns einer Wandergruppe Wandern Madeira angeschlossen, die innerhalb von 10 Tagen wirklich die ganze Insel bewandert. So kommt man in die unterschiedlichen Gebiete, kann sich die Insel komplett angucken und bekommt einen wunderbaren Eindruck von Madeira. Wir buchten recht spontan im Juli und nur 4 Wochen später ging es für uns los. Die erste Woche verging wie im Flug und war wirklich wunderschön. Wir haben schon sehr viel gesehen, aber das, was ich unbedingt machen wollte, war noch nicht auf dem Plan gewesen. Die Besteigung des Pico Ruivo, der höchste Berg Madeiras, sollte mein kleines Highlight werden.

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Foto: menita / pixabay

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Die kleinen Inseln der Seychellen

Die Seychellen bestehen aus mehr als 150 kleinen und großen Inseln und so ist die Qual der Wahl, auf welche Insel man reisen möchte, wirklich groß. Viele der 150 Inseln können aber auch gar nicht besucht werden, weil sie Naturschutzgebiete oder den Einwohnern vorbehalten sind. Diese müssen schließlich auch irgendwo leben. Meist besiedeln sie die ganz kleinen Inseln, auf die sich sowieso kein Tourist verlaufen würde. Doch wohin sollten nun unsere Seychellen Ferien gehen? Unser Ziel war es, ein wenig Ruhe und Entspannung zu finden und unseren Urlaub nicht mit zu vielen Menschen teilen zu müssen. Nach kurzer Überlegung fielen also fast alle großen Inseln raus. Mahé, Praslin und auch La Digue erschienen uns viel zu groß, auch wenn es dort einiges gibt, was man anschauen kann. Wir wollten den Urlaub lieber in kleineren Dimensionen und dafür öfter einmal die Insel wechseln. Gelandet sind wir trotzdem in Mahé, denn von dort aus werden die Touristen auf alle umliegenden Inseln verteilt. Das geht entweder mit dem Wassertaxi, einem kleinen Speedboot, oder einem Wasserflugzeug.

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Foto: Efraimstochter / pixabay

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Die Levadas auf Madeira

Wer nach Madeira fliegt, um dort Urlaub zu machen, der bekommt einfach alles, was er haben will. Es gibt coole Strände, steile Küste, von denen man einen super Ausblick hat und viele wunderbare Ausflugsziele. Auf Madeira gibt es nämlich viel zu entdecken und das beste daran ist, dass das Klima immer, zu jeder Jahreszeit, angenehm ist, sodass man hier wunderbar Wandern gehen kann. Mein Freund und ich hatten uns einer Wandergruppe angeschlossen, um Madeira zu erkunden und schnell merkten wir schon, dass Madeira wirklich einzigartig ist. Wir waren total begeistert von der Natur, die gegensätzlicher nicht sein könnte. Es gibt üppige, grüne Täler, Bananenfelder und viel Wanderwege, auf denen man durchs Grün entlang wandern kann. Genauso gibt es aber auch trockene Gebiete mit felsigen Landschaften und bizarre Berge. Ich war unheimlich begeistert, wie gegensätzlich diese Insel ist und könnte mir keinen tolleren Ort vorstellen, als hier Urlaub zu machen. Egal, ob man nun Botaniker, Biologe oder einfach nur Wanderer ist – jeder findet es schön auf Madeira. Besonders haben es mir persönlich die Levadas angetan. Sie gehören in die fruchtbarsten Gegenden der Insel und bewässern ganze Landesabschnitte. Ein Levada ist ein Wasserlauf, der das Wasser zu den Feldern bringt, wodurch alles grünen und blühen kann.

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Foto: derfla / pixabay

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Eindrücke von Madeira

Bei einer Reise ist es mir und meinem Freund wichtig, dass wir nicht nur etwas anderes von der Welt sehen, als wir schon kennen, sondern auch, dass es nicht so weit weg ist. Wir wollten gerne etwas von der Welt sehen, aber manche Ziele waren uns einfach zu weit weg. Wir hatten zum Beispiel nicht vor 12 Stunden für einen Urlaub zu fliegen, denn dann vergeudet man zwei volle Tage mit einer An- und wieder Abreise und dafür war uns die Zeit schlicht zu schade. So hatten wir irgendwann einmal ausgemacht, dass wir immer maximal 6 Stunden irgendwohin fliegen würden. Manchmal war das nicht möglich, weil wir auch umsteigen mussten, aber oft hat es auch funktioniert. Madeira war so ein Ziel, das uns gut im Gedächtnis geblieben ist. Wir hatten uns recht für Madeira Wandern entschieden und schon bald ging es für uns los. Madeira ist die perfekte Insel für alle, die etwas erleben wollten. Dazu kommt das milde, frühlingshafte Klima, wodurch man auf der Insel wirklich viel unternehmen kann, weil es nie zwangsläufig zu warm wird.

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Foto: Manuel_Colaco / pixabay

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