Die kleinen Inseln der Seychellen

Die Seychellen bestehen aus mehr als 150 kleinen und großen Inseln und so ist die Qual der Wahl, auf welche Insel man reisen möchte, wirklich groß. Viele der 150 Inseln können aber auch gar nicht besucht werden, weil sie Naturschutzgebiete oder den Einwohnern vorbehalten sind. Diese müssen schließlich auch irgendwo leben. Meist besiedeln sie die ganz kleinen Inseln, auf die sich sowieso kein Tourist verlaufen würde. Doch wohin sollten nun unsere Seychellen Ferien gehen? Unser Ziel war es, ein wenig Ruhe und Entspannung zu finden und unseren Urlaub nicht mit zu vielen Menschen teilen zu müssen. Nach kurzer Überlegung fielen also fast alle großen Inseln raus. Mahé, Praslin und auch La Digue erschienen uns viel zu groß, auch wenn es dort einiges gibt, was man anschauen kann. Wir wollten den Urlaub lieber in kleineren Dimensionen und dafür öfter einmal die Insel wechseln. Gelandet sind wir trotzdem in Mahé, denn von dort aus werden die Touristen auf alle umliegenden Inseln verteilt. Das geht entweder mit dem Wassertaxi, einem kleinen Speedboot, oder einem Wasserflugzeug.

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Foto: Efraimstochter / pixabay

Da ich prinzipiell nicht gern fliege, haben wir uns für das Speedboot entschieden, denn so kommt man schnell von A nach B. Zudem macht Speedboot fahren unheimlich viel Spaß. Die Koffer sind natürlich sicher verstaut und so kann man sich voll auf seine Fahrt konzentrieren. Man flitzt vorbei an vielen Seychellen Inseln und irgendwann landet man dann auf seiner Insel. Das Speedboot hält an einem kleinen Steg. Man kommt also direkt am Strand heraus und kann schon sehen, wie schön es vor Ort ist. Unsere Insel war wirklich sehr klein. Innerhalb einer halben Stunde hatte man sie umrundet, aber sie war wunderschön. Schöner hätte sie gar nicht sein können, denn sie wurde umgeben von einem kompletten Strand, der sich einmal um die Insel gezogen hat und einem kleinen Urwald in der Mitte der Insel, in dem die kleinen Bungalows gestanden haben. Ich war absolut begeistert. Man hatte quasi einen Blick auf den Strand und das Meer, war aber vor der Wärme geschützt, weil man im Wald geschlafen hat. Unvergleichlich waren die Geräusche, mit denen man abends eingeschlagen und morgens aufgewacht ist.