Die Levadas auf Madeira

Wer nach Madeira fliegt, um dort Urlaub zu machen, der bekommt einfach alles, was er haben will. Es gibt coole Strände, steile Küste, von denen man einen super Ausblick hat und viele wunderbare Ausflugsziele. Auf Madeira gibt es nämlich viel zu entdecken und das beste daran ist, dass das Klima immer, zu jeder Jahreszeit, angenehm ist, sodass man hier wunderbar Wandern gehen kann. Mein Freund und ich hatten uns einer Wandergruppe angeschlossen, um Madeira zu erkunden und schnell merkten wir schon, dass Madeira wirklich einzigartig ist. Wir waren total begeistert von der Natur, die gegensätzlicher nicht sein könnte. Es gibt üppige, grüne Täler, Bananenfelder und viel Wanderwege, auf denen man durchs Grün entlang wandern kann. Genauso gibt es aber auch trockene Gebiete mit felsigen Landschaften und bizarre Berge. Ich war unheimlich begeistert, wie gegensätzlich diese Insel ist und könnte mir keinen tolleren Ort vorstellen, als hier Urlaub zu machen. Egal, ob man nun Botaniker, Biologe oder einfach nur Wanderer ist – jeder findet es schön auf Madeira. Besonders haben es mir persönlich die Levadas angetan. Sie gehören in die fruchtbarsten Gegenden der Insel und bewässern ganze Landesabschnitte. Ein Levada ist ein Wasserlauf, der das Wasser zu den Feldern bringt, wodurch alles grünen und blühen kann.

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Foto: derfla / pixabay

So gibt es beim Wandern an den Levadas immer wieder terrassenartig angelegte Gemüsebeete, prachtvolle Blumengärten und nicht zu vergessen natürlich die Rebberge, die hier wirklich überall an den Levadas zu finden sind. Zwischendurch haben wir ein kleines Picknick mit der Wandergruppe gemacht und ich muss sagen, dass es wirklich ein sehr schöner Ausflug gewesen ist.