Flitterwochen auf den Seychellen umgeben von Natur und Tieren

Die meisten, die auf den Seychellen Urlaub machen bzw. ihre Flitterwochen hier verbringen möchten natürlich an den Strand. Doch viele suchen auch gezielt auf den Seychellen die Natur auf und vor allem wagen sie einen Blick auf die Tierwelt der Seychellen, die aber nicht mehr epidemisch ist. Denn es gibt viele Tiere, die eigentlich auf den Seychellen nicht heimisch sind. Dabei versucht die Regierung der Seychellen seit einigen Jahren diesen Missstand zu ändern, auch weil eingeschleppte Tiere und Pflanzen die einheimische Flora und Fauna bedrohen. Auf der Abschussliste standen daher Ratten, die auf den Seychellen so in dem Ausmaß wie vorhanden nicht vorkamen. Inzwischen hat man diese Plage unter Kontrolle.

Foto: Cornelia Biermann  / pixelio.de
Foto: Cornelia Biermann / pixelio.de


Einheimische Tiere schützen

Ratten bedrohten zum Beispiel den heimischen Bestand der Riesentausendfüßer, weil sie diesen stark dezimierten. Die Ausrottung der Ratten geschah natürlich auf sanfte Weise und ohne dass der Tourismus dadurch beeinträchtigt wurde. Doch es gibt auch Vögel, die auf den Seychellen nicht heimisch sind und anderen einheimischen Vögel Nahrung und Nistmöglichkeiten nahmen. So auch der Rotohrbülbüls, einst eingeschleppt von Guano-Sammlern aus Mauritius in den 1970er Jahren. Diese hatten sich in den letzten Jahrzehnten stark vermehrt. Der Grund für den Eingriff der Regierung in die Natur: Man will den Touristen künftig auch noch die Seychellen Tiere zeigen können, die hier heimisch sind. So lebt 98 Prozent der Population der Seychellen Riesenschildkröte auf der Hauptinsel des Aldabra-Atolls, Grande Terre und ist eine der Hauptattraktionen auch für Urlauber, die hier ihre Flitterwochen verbringen. Denn die Riesenschildkröten sind nicht nur imposant, sondern auch teils sehr alt – älter als 100 Jahre!