Frankreich – ein Motorrad Eldorado

Motorrad fahren macht nicht nur den Deutschen Spaß. Auch in Frankreich fährt man gerne und vor allem oft Motorrad. Doch im Vergleich zu Deutschland ist das Motorrad in Frankreich eher doch schon ein nützliches Transportmittel. Man nutzt es auf dem Land und auch in der Stadt auch zum Einkaufen oder sogar zum Transport von Kleinmöbeln. In Deutschland wäre das unvorstellbar. Doch die Motorradfahrer haben in der französischen Politik eine große Lobby. Daher wird ihnen auch vieles durchgehen lassen, was hierzulande undenkbar wäre. Doch auch Touristen können von der Freizügigkeit der Motorradfahrer in Frankreich profitieren. Denn in Frankreich ist es zum Beispiel nicht strafbar sich mit dem Motorrad durch den stehenden Verkehr zu schlängeln. Die doch recht kurzen Grünphasen an den Ampeln in Frankreich können so doch besser ausgenutzt werden.

Foto: magicpen  / pixelio.de
Foto: magicpen / pixelio.de


Motorradhotels

Und noch etwas gibt es in Frankreich massenweise – Motorradhotels! So etwas kennt man in Deutschland nicht. Die hiesigen Hoteliers sind froh, wenn keine Motorradfahrer bei ihnen absteigen. Denn diese würden ja – wie befürchtet wird – mit ihren aufheulenden Motoren (die aber natürlich TÜV-geprüft sind) durchaus die anderen Gäste stören. Denn in Deutschland ist man gegenüber Motorradfahrern einfach ein bisschen zu sehr sensibilisiert und verachtet sie zum Teil auch wegen ihrem Hobby. Eine derartige Diskriminierung – ja das kann man so sagen – gibt es in Frankreich nicht. Dort sieht man gerne Motorradfahrer, auch gerne mal in den Innenstädten und vor einem Café stehend. Den Besitzern kommt es in diesem Moment nicht auf die Optik an und die Klientel, sondern nur, dass sie Umsatz machen.