„Klippen“-Strand auf Madeira

Nachdem wir am Vortag erst einmal den Pico Ruivo, den höchsten Berg auf Madeira, bestiegen hatten, hatten wir einen üblen Muskelkater. Wir waren zwar mit einer Wandergruppe unterwegs, aber bisher waren wir nur mäßig Wandern gewesen und die Wanderung auf den Pico Ruivo, obwohl sie nur eine Stunde hoch und wieder runter ging, hat es uns irgendwie angetan. Ich habe seit langem nicht so einen starken Muskelkater gehabt, deswegen haben wir uns an diesem Tag nur ausgeruht. Unser Hotel war so gelegen, dass wir einen Strand in der Nähe hatten und die sind auf Madeira wirklich ein wenig rar gesät. Wenn man Glück hat, ist einer in der Nähe, aber meist sind sie doch weit weg. Es gibt aber eine ganz tolle Alternative und zwar haben die meisten Hotels ihren eigenen, kleinen Schwimmplatz in Stein gehauen. Die meiste Hotels stehen nämlich oben auf einer Klippe und da kann man dann natürlich nicht schwimmen gehen.

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Foto: FF16 / pixabay

Um nun aber doch Besucher zu bekommen, haben sie Treppenstufen in die Klippen geschlagen, sodass die Besucher diese Treppen hinunter gehen können, um dann ins Wasser zu gelangen. Natürlich sollte man nicht direkt unter dem Felsen schwimmen, sondern ein wenig weiter hinaus, aber meiner Freundin und mir hat es unsagbaren Spaß gemacht. Auf in der Sonne liegen muss man natürlich auch nicht verzichten, denn meist wurden Absätze in die Felsen geschlagen, sodass man es sich hier auf den Liegen bequem machen kann. Von dort hat man eine fantastische Aussicht auf das Meer und so waren wir ziemlich begeistert von der Situation.