Myanmar Knigge

Myanmar Reisen werden immer attraktiver. Denn das Land, das bis 2011 unter Militärherrschaft stand, öffnet sich mehr und mehr den Touristen und dem Rest der Welt. Allerdings reisen doch sehr viele noch immer mit einem sehr unguten Gefühl nach Myanmar. Ein Grund ist auch, weil man über die Menschen dort fast überhaupt nichts weiß. Es scheint so, als wäre das Land über Jahrzehnte vom Globus einfach verschwunden gewesen. Dabei hatte sich die einstige Militärregierung nur Einmischung von außen verboten. Doch die zivile Regierung tut im Moment alles, um dafür zu sorgen, das das Land und auch seine Sehenswürdigkeiten, seine Kultur und seine Sitten weltweit bekannt werden. Wer nach Myanmar reist, der sollte aber dennoch vorsichtig sein und sich an einige Verhaltensregeln halten.

Foto: pixabay.com
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Die Kleidung

Denn man möchte den Einwohner von Myanmar schließlich nicht „vor den Kopf stoßen“. Wissen sollte man, dass Myanmar, wie wohl auch der Rest Asiens, ein sehr gläubiges Land ist. Die religiösen Gebäude darf man nur barfuß betreten. Das heißt: Schuhe und auch Socken ausziehen! Zudem wird erwartet, dass man passende Kleidung trägt. Kurze Hosen tragen in Myanmar ausschließlich Rikscha-Fahrer und die Kinder. Man sollte auch wissen, dass in Myanmar eine strenge, hierarchische Ordnung herrscht. Dies ist auch wichtig für Geschäftsreisende. Und diese Ordnung drückt sich auch durch die Wahl der Kleidung aus. Gar nicht erlaubt ist es, wenn ein Mann mit freiem Oberkörper rumläuft. Das erweckt den Eindruck von Armut. Wissen sollte man: Einheimische Frauen gehen der Religion wegen vollständig bekleidet ins Wasser.

Gesten

In Myanmar ist es nicht üblich sich die Hände zu schütteln. Eine kleine Verbeugung reicht völlig aus. Man sollte im Gespräch mit Einheimischen vor allem eines sein – ruhig. Seinen Gefühlen freien Lauf lassen oder gar aufgeregt zu sein, das erweckt Unmut und Unwohlsein bei den Einheimischen. Die Einwohner von Myanmar gelten allgemein als gelassen. Man lässt sich hier Zeit. Und wenn eben einmal etwas länger dauert, dann ist das halt so. Meckern darüber ist etwas, was überhaupt nicht angebracht ist. Es wird schon nichts schief gehen. Touristen müssen sich über ihren Transport vom Flughafen zum Hotel und zurück keine Sorgen machen.