Pico Ruivo & das Dorf Santana (Madeira)

Mit meiner Freundin holte ich mir Angebote für die Insel Madeira ein. Wir wollten dort gern Wandern gehen und haben uns im Vorfeld aber erst einmal so richtig informiert. Man kauft schließlich nicht die Katze im Sack. Schnell haben wir gemerkt, dass es vielleicht sinnvoll ist, sich einer Reisegruppe anzuschließen, denn wenn man alleine die ganze Punkte abreisen möchte, kann das ganz schön teuer werden. Das wollten wir natürlich nicht und so haben wir uns einer Wandergruppe Wandern Madeira angeschlossen, die innerhalb von 10 Tagen wirklich die ganze Insel bewandert. So kommt man in die unterschiedlichen Gebiete, kann sich die Insel komplett angucken und bekommt einen wunderbaren Eindruck von Madeira. Wir buchten recht spontan im Juli und nur 4 Wochen später ging es für uns los. Die erste Woche verging wie im Flug und war wirklich wunderschön. Wir haben schon sehr viel gesehen, aber das, was ich unbedingt machen wollte, war noch nicht auf dem Plan gewesen. Die Besteigung des Pico Ruivo, der höchste Berg Madeiras, sollte mein kleines Highlight werden.

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Foto: menita / pixabay

Er liegt auf 1862 Metern Höhe und so hat man von oben aus eine fabelhafte Aussicht. Mit der Reisegruppe und dem Bus fuhren wir so weit hoch, bis es nicht mehr ging und danach gingen wir alles nur noch zu Fuß. Man ist leider recht schnell oben. Gerade einmal eine Stunde haben wir gebraucht, aber die Aussicht war fantastisch. Wenn man nicht so viel Wandererfahrung hat, ist es ein optimaler Berg. Oben konnten wir uns gar nicht sattsehen und genossen die warme Sonne und die tolle Aussicht, denn aufgrund der klaren Sicht konnten wir wirklich kilometerweit bis zum Meer blicken. Ich war absolut begeistert. Der Abstieg ging dann genauso schnell und schon saßen wir nach knapp 2,5 Stunden wieder im Bus. Nun dachten wir alle, es geht wieder zum Hotel, aber damit hatten wir uns geirrt, denn der Ausflug war noch lange nicht vorbei. Wir fuhren zum Ort Santana, der nicht unweit vom Pico Ruivo zu finden ist. Dort gibt es die typischen strohbedeckten, bunten Bauernhäuser, die man von Madeira kennt. In Santana wurden wir dann noch zum Essen eingeladen und konnten die einheimischen Spezialitäten probieren.