Tage im Engadin

Nachdem mein Freund und ich am dritten Tag unseres Urlaubs im Engadin eine Schneeschuhwanderung gemacht haben, waren wir total fertig. Die Aussicht bei der Wanderung war der Wahnsinn, aber es war doch sehr anstrengend für uns, den Berg hinauf und wieder hinunter zu gehen. Ich hätte nicht gedacht, dass es so anstrengend ist und so hatten wir am nächsten Tag richtig schönes Muskelkater. Eigentlich wollten wir an unserem letzten Urlaubstag Schlittschuhlaufen gehen und einen Spaziergang um die Engadiner Seenplatte machen, aber aufgrund des Muskelkaters war mit uns gar nichts anzufangen. Spontan planten wir den Tag um und entschieden uns dafür, in die Sauna und in den hoteleigenen Spa zu gehen. Das war das einzig sinnvolle, was wir mit dem Tag machen konnten. Zudem konnten wir so an unserem letzten Urlaubstag noch einmal richtig entspannen und dann entspannt nach Hause fahren, um wieder im Trubel anzukommen. So fiel unsere Entscheidung also auf den Spa. Wir meldeten uns für eine Massage an und gingen eine Runde schwimmen. Der Ruhebereich hat mir besonders gut gefallen, weil keine Handys erlaubt waren und man so kein nerviges Geklingel von Anderen hören konnte.

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Foto: Mfjllz / pixabay

Wir entspannten so richtig und nach der Massage hatte ich auch das Gefühl, dass mein Muskelkater weniger geworden ist. Er war fast auszuhalten und so entschieden mein Freund und ich doch noch, einen kleinen Spaziergang durch´s Engadin zu machen. Wir spazierten vor dem Abendessen los, schauten kurz bei der Engadiner Seenplatte vorbei, die übrigens wunderschön ist, und gingen danach direkt zum Essen ins Restaurant.