Zugland Schweiz

Von Süddeutschland aus fahren täglich viele Züge ins Zugland Schweiz. Die Züge von München, Hamburg und Berlin aus haben Anschluss bis nach Zürich oder Chur bzw. St. Gallen. Von dort aus fährt man mit dem Eurocity weiter nach Basel, Aarau und nach Berlin. Ab Stuttgart gehen täglich im Zwei-Stunden-Takt Züge in Richtung Schweiz. Ab Chur und Zürich starten dann die Schmalspurbahnen der Rhätischen Eisenbahn auch in die kleineren Orte der Schweiz wie Arosa, Disentis, ins Engadin und nach Interlaken oder Luzern, ins Wallis und an den Genfer See. Mehr als 5600 km umfassen die Strecken, die man mit der Bahn in der Schweiz zurücklegen kann. Züge fahren auch noch in einer Höhe von 3454 m – am Jungfraujoch. Die Schweiz verfügt somit über ein sehr dichtes Netz, das im integralen Stundentakt befahren wird. Zwischen den Städten gehen häufiger Züge hin und her. Ergänzt wird das dichte Bahnnetz von Postbussen, die auf den Fahrplan der Bahn abgestimmt sind.

Foto: berggeist007  / pixelio.de

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Optimale Verkehrsanbindung auch für die Bergdörfer

 

Das Postbussnetz ist ebenfalls sehr gut ausgebaut. Die Busse fahren im Stundentakt meist. Nur bis sie ein abgelegenes Bergdorf erreichen, können sie schon mal länger unterwegs sein. Eine Anreise ohne Auto in die Schweiz ist aus diesem Grund recht unproblematisch. Man muss in den Städten dann nur wissen, wie weit das Hotel vom Bahnhof entfernt ist und ob es sich da lohnt ein Taxi zu nehmen. Dabei nehmen viele Schweizer auch ihr Fahrrad in den Zügen mit. Das ist dort in fast allen Zügen möglich bzw. selbstverständlich.